Wenn man in diesen Tagen einen Fuß vor die Tür setzt, ist der Frühling an allen Enden und Ecken spürbar und sichtbar. Durch die herrlichen warmen Temperaturen sind die Pflanzen geradezu explodiert und neben den Kirschen blühen mancherorts nun schon Buschwindröschen und Magnolien. Was für eine Pracht. Der Frühling ist meine Absolute Lieblingsjahreszeit und die Farbenpracht ist ganz besonders herrlich, wenn sie nach einem trostlosen Winter wiederkommt.

Habt ihr euch schonmal gefragt, warum es so viele unterschiedliche Blumen gibt? In Biologie wurde die Diversität immer mit verschiedensten Aspekten von „Anpassung“ erklärt. Aber wenn ich mich an so einem herrlichen Frühlingstag mal draußen umschaue, dann entdecke ich so viel mehr Schönheit als nötig gewesen wäre, um sich an die Gegebenheiten der Umwelt anzupassen.

Ich kann es mir nur so erklären: Diese Blumen, Bäume und Sträucher existieren zur Ehre Gottes. Unser kreativer Schöpfer hat einfach Freude an Vielfalt und Farbenpracht! Und es ist herrlich, dass auch unser aller Leben dadurch bunter, schöner und weniger trostlos wird.

Und wenn ich den Faden weiterspinne, könnte man das genauso gut auch auf den Menschen übertragen. Gott hätte das mit der Vererbung sicher auch anders regeln können und es wären immer gleiche Menschen entstanden. Aber unser Schöpfer erfreut sich an unserer Vielfalt. Wir, du und ich, existieren zur Ehre Gottes. In unserer Einzigartigkeit und Schönheit, mit der wir geschaffen sind!

Nimm dir doch heute mal einen Moment Zeit und überlege, was das heißt: DU LEBST ZUR EHRE GOTTES. Es geht mir nicht darum, dass du dir jetzt eine lange Liste aufschreiben sollst, was du alles tun musst, damit Gott geehrt wird. Nein, allein dein Dasein erfreut Gott.

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Wie ändert das deine Sicht auf dich selbst? Wie ändert das vielleicht deinen Blick auf andere?

Schreibe dir deine Gedanken auf und hefte sie dir doch neben deinen Spiegel. Dann wird dein unausgeschlafenes, nach Koffein lechzendes Ich frühmorgens vor der Schule daran erinnert J