Als er die Menschen sah, ergriff ihn tiefes Mitgefühl, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. (Matthäus 9, 36)

Morgen startet die letzte komplette Schulwoche und ich vermute, dass du keine Tests mehr schreibst und das Leben an der Schule gerade viel entspannter ist, denn es geht in großen Schritten auf die Sommerferien zu.

Als Schulbeweger spielt das „sehen“ eine große Rolle. Jesus waren die Menschen nicht egal, er lief nicht einfach an ihnen vorbei. Er hat genau hingesehen. Er hat immer wieder wahrgenommen, wie es den Leuten um ihn herum geht.

An dieser Stelle können wir von ihm lernen die Augen aufzumachen und genau hinzuschauen, was in unserem Alltag, sprich für dich an deiner Schule, alles los ist. Wir dürfen lernen weg von einem Tunnelblick, hin zu einem Jesusblick zu kommen.

_Idee für die Woche

Nutze die Zeit am Ende des Schuljahres mal genau hinzusehen. Setze dich dazu ins Schulgebäude an einen zentralen Ort oder auf den Pausenhof und beobachte einfach mal:

Wie geht es deinen Mitschülern? Haben alle die Klasse geschafft? Wer braucht vielleicht Trost, weil er sich mit seinem Zeugnis nicht nach Hause traut? Wer wird in deiner Klasse gemobbt? Was läuft richtig gut an deiner Schule? Wie geht es deinen Lehrern am Ende des Schuljahres? Woran glauben die Leute in deiner Klasse?

 

* deutsches Sprichwort