Am vergangenen Wochenende kam in Haselbach in der Rhön wie jedes Jahr das gesamte Team der SMD zusammen, um im Rahmen der Hauptamtlichenwoche einen Raum für Begegnung und Austausch zu ermöglichen. Neben vielen guten Themen und Gesprächen war es wieder schön zu sehen, wie viele unterschiedliche Menschen (über 120!) Tag für Tag an den vielen verschiedenen Themen von Schülern über Studenten bis hin zu Berufstätigen arbeiten. Es ist immer wieder überraschend zu sehen, wie wenig man im Alltag doch mitbekommt, was alle anderen so tun!
Daran hat sich eigentlich seit früher auch wenig geändert! Nehemia beispielsweise bekam von Gott den Auftrag, die Stadtmauer von Jerusalem wieder aufzubauen. Was für eine große Aufgabe für eine einzelne Person! Doch nachdem er die führenden Männer von Jerusalem von seinem Vorhaben überzeugen konnte, können wir in Nehemia 3 lesen, wie alle aus der Bevölkerung mit angefasst haben. Für jeden einzelnen war das sicherlich nur ein kleiner, wenn auch mühevoller Teil und der eine oder andere hat sich sicherlich häufiger gefragt, wie dieser kleine Dienst überhaupt zu etwas nützlich sein soll. Doch nach vielen Rückschlägen, Mordplänen (das Buch Nehemia ist tatsächlich spannend zu lesen!) und feindlichen Angriffen, gelingt es der Bevölkerung schließlich nach 52 Tagen, die Mauer wieder vollkommen aufzubauen.
Einzig die führenden Männer der Stadt waren zu stolz, um sich „den Rücken krumm zu machen“! (Nehemia 3,5) Was lernen wir daraus?

  • häufig sehen wir nur unseren kleinen Teil einer großen Arbeit, an dem wir uns abmühen. Doch gerade wenn es ums Reich Gottes geht, können wir uns sicher sein, dass es neben uns ziemlich viele Mitstreiter gibt!
  • es wird bei jedem Projekt Menschen geben, die sich zu fein sind, mit anzupacken oder aktiv gegen das Projekt arbeiten. Das ist bei der Gründung eines Schüler-Bibel-Kreises genauso wie bei dem Bau einer Stadtmauer. Doch genauso wie Nehemia sollten wir uns davon nicht entmutigen lassen, sondern auf Gottes Führung hoffen!

Eine gute Möglichkeit, festzustellen, dass es noch viele weitere Mitstreiter für das Reich Gottes an den Schulen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt, sind die Schulbewegertage in Berlin und Güstrow! Neben neuen Ideen und Inputs gibt es dort auch immer wieder die Möglichkeit, andere SBKler und Schüler in der Region kennenzulernen. Komm doch mal vorbei!