Tag Archives : Vaterunser

Sondern erlöse uns von dem Bösen

Was ist das Böse? Es ist jedenfalls eines dieser Worte, was komisch klingt, wenn man es mehrmals hintereinander sagt… Schauen wir lieber, was der Duden zur Bedeutung ausführt: -> moralisch schlecht, verwerflich bzw. schlecht, schlimm, übel Wir sind uns also einig, dass es hier um etwas Schlechtes geht. Und wir bitten Gott im Vaterunser darum, […]

Und führe uns nicht in Versuchung

Stell Dir vor, es ist Silvester. Weit nach Mitternacht geht die Stimmung der Partygäste allmählich durch die Decke und vollmundig bekundet der erste Partygast, sich schon morgen im Fitnessstudio anzumelden. Die anderen wollen dem natürlich in nichts nachstehen und der nächste Gast bekennt sich ab sofort als Nichtraucher und irgendwo in einer Ecke murmelt jemand […]

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Kennst du das, wenn man irgendwelche Dinge so oft gesagt oder getan hat, dass man nicht mehr darüber nachdenkt? Weil ich schon als Kind oft das Vaterunser gebetet hatte, ging es mir damit schnell genau so. Deswegen dachte ich auch, dass an dieser Stelle nicht steht „Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“, sondern bin davon […]

Und vergib uns unsere Schuld

Gar nicht so leicht, sich selbst die Schuld einzugestehen, oder? Doch egal, wer wir sind und wie viel wir schon mit Jesus unterwegs sind: Wir machen immer wieder Dinge falsch. Das ist ein Fakt, den wir nicht verhindern können seit Eva und Adam die Frucht im Garten Eden aßen. Man wird nicht etwa von alleine […]

Unser tägliches Brot

Warum eigentlich Brot? Das dachte ich mir früher als Kind öfters, wenn wir im Gottesdienst das Vaterunser gebetet haben. Ich mochte Brot nämlich noch nie so richtig. Warum bitten wir nicht um Kekse? Oder um Kuchen? Dass ich mir diese Frage gestellt habe, zeigt zum einen, dass ich ein ziemlich verwöhntes Kind war, und zum […]

Dein Wille geschehe…

Wenn ich, mit den Gedanken vielleicht noch woanders, in das Vaterunser starte, bleibe ich bei dieser Zeile meistens hängen. „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ Vielleicht liegt das daran, dass es die erste Zeile ist, die etwas konkret von mir abverlangt? Wenn ich diese Zeile bete und ernst meine, hat das Konsequenzen, […]

Dein Reich komme

„Dein Reich komme!“ – Ich lege meine Vorstellungen von der Herrschaft und des Gerechtigkeitssystems Gottes ab. Ich erkenne an, dass SEIN Blick höher und weiter geht, seine Maßstäbe übermenschlich sind, und seine Gnade gewaltig groß. „Dein Reich komme!“ – Ich bemerke das D am Anfang des ersten Wortes und werde demütig. Spätestens hier erkenne ich, [&hellip...

Geheiligt werde dein Name

Schon die zweite Zeile dieses bekannten Gebetes ist super abgespaced. In unserer heutigen Zeit nutzen wir das Wort „heilig“ gar nicht mehr. Es steht für Weltfremdheit und Absonderung und wird deshalb eher negativ betrachtet. Scheinheiligkeit wird verachtet und Menschen, denen ihre Zeit oder ihre Besitztümer heilig sind, an die kommt man oft ziemlich schwer heran. […]

Vater unser im Himmel

Alle Christen, ob Evangelisch, Katholisch, Freikirchlich oder Orthodox beten das Vaterunser. Das Gebet verbindet alle Konfessionen miteinander.  Warum eigentlich? Ich bin in einer traditionellen Gemeinde aufgewachsen und durfte dieses Gebet sogar im Konfi-Unterricht auswendig lernen. In der Zwischenzeit habe ich es bestimmt schon unzählige Male gebetet. Manchmal passiert es mir, es als eine ...