„Meine Augen schauen stets auf den Herrn.“ Psalm 25, 15

Heute haben wir den Sonntag Okuli gefeiert. An diesem Sonntag und in dieser Woche geht es darum sich bewusst zu werden, was Nachfolge bedeutet. Es bedeutet sich frei zu machen von Bindungen an Menschen, von dem, was ich besitze und auch von der Vergangenheit. Es bedeutet nach vorn zu sehen und so immer mehr von Gott zu entdecken, IHM allein nachzufolgen und IHM die erste Stelle in meinem Leben einzuräumen. Es heißt immer wieder IHN in den Blick zu nehmen.

In vielen Gemeinden werden in den Wochen vor Ostern Passionsandachten gefeiert. Oft wird jeweils ein Abschnitt aus der Passionsgeschichte gelesen und mit Liedern, Gebeten, einer Andacht und Stille gerahmt. Das ganze Spektrum menschlicher Möglichkeiten und Dunkelheiten kommt dabei in der Passionsgeschichte zur Sprache: Jubel und Abkehr, Freundschaft und Verrat, Begeisterung und Schweigen, Gemeinschaft und Einsamkeit, Hingabe und Neid, Abschied und Trauer. Sind dies alles nur Erzählungen aus längst vergangener Zeit? Was entdecke ich in den Texten der Passionsgeschichte über mich, über andere und über Gott?

Idee für die Passionszeit:

Setz Dich in dieser Passionszeit immer mal wieder mit deiner Bibel an einen ruhigen Ort und lies die Passionsgeschichte. (Matthäus 21-27, Markus 11-15, Lukas 19-23 oder Johannes 12-19) Begib dich auf Endeckertour. Begreife neu, was es bedeutet Jesus nachzufolgen, was er für dich getan hat und was er für dich Wunderbares bereithält. Ich wünsche Dir echte Jesusbegegnungen beim Lesen in der Bibel, schau allein auf ihn!