Hinweise auf die Realität der Auferstehung:

Das leere Grab und die Augenzeugen:
Diese beiden Tatsachen werden schon in den Briefen von Paulus an die Korinther (1.Korinther 15, 3-6) erwähnt

“ Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift. Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tod auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist. Er hat sich zuerst Petrus gezeigt und später allen zwölf Jüngern. Dann haben ihn mehr als fünfhundert Brüder zur gleichen Zeit gesehen, von denen die meisten noch heute leben; einige sind inzwischen gestorben.“

Das Bemerkenswerte ist, dass diese Briefe etwa 15-20 Jahre nach dem Tod Jesu geschrieben wurden. Das heißt die meisten Augenzeugen (auch namentlich erwähnt) lebten zu dieser Zeit noch. Paulus hätte sich es nicht leisten können, in einem Brief, der zum öffentlichen Vorlesen gedacht war, hunderte von Augenzeugen zu nennen, die es gar nicht gab.

Die ersten Augenzeugen der Auferstehung sind Frauen:
Frauen hatten in der damaligen Gesellschaft keinen guten Stand. Vor Gericht waren sie nicht einmal als Zeugen zugelassen. Es wäre kein Vorteil gewesen Frauen als erste Augenzeugen zu erwähnen, die Glaubwürdigkeit wäre eher deutlich fragwürdiger geworden. Die ersten Verkündiger der frohen Botschaft hätten sicher am liebsten die Frauen in ihren Berichten gestrichen, aber dies haben sie nicht getan. Die einzige Möglichkeit ist, dass es einfach der Tatsache entspricht, dass die Frauen nunmal die ersten waren die Jesus gesehen hatten. Dies war allgemein schon zu bekannt, als dass sie die Frauen einfach wegstreichen konnten, um glaubwürdiger zu klingen.

Die allgemeine Ablehnung der Juden an eine Auferstehung eines Toten zu glauben. Für die Menschen in der damaligen Zeit war es genauso abwegig an eine leibliche Auferstehung der Toten zu glauben wie heute. Es gab im 1.Jh. mehrere messianische Bewegungen bevor Jesus kam, wo der Anführer letztendlich hingerichtet wurde. Niemand kam auf den Gedanken zu behaupten, ihr Anführer wäre auferstanden. Entweder ihre Anhänger gaben die Revolution auf oder sie suchten sich einen neuen Anführer.Warum sollten also die Jünger auf die Idee kommen, dass ausgerechnet Jesu Kreuzigung nicht eine Niederlage, sondern ein Triumph war, wenn sie ihn nicht als Auferstandenen gesehen hätten?

Plötzliches Entstehen eines neuen Weltbildes. Normalerweise braucht es seine Zeit, bis so eine massive Veränderung eines Weltbildes bei den Menschen Fuß fasst. Aber im 1.Jh. gab es von einem Tag auf den anderen hunderte von Juden die einen Menschen (Jesus) als Gott verehrten.Das war im Judentum überhaupt nicht möglich und absolute Gotteslästerung. Das heißt also Menschenleben wurden überwältigend verändert. Was bringt sie also dazu ihre Haltung/ ihr Verhalten über Nacht zu ändern?

Hinrichtung vieler Zeugen Praktisch alle Apostel und Leiter der frühen Kirche wurden für ihren Glauben hingerichtet.Ist es etwa ​vorstellbar, dass sie ihr Leben für ein selbst erfundenes Gerücht opferten? Und die christliche Kirche wuchs trotz allen Versuchen die Christen zu eliminieren immer weiter bis heute. Jeden Tag sehen wir, wie die Schöpfung nach Erlösung seufzt ( bei mir ist es z.B: die Krebsstation, wo ich arbeite…, bei anderen vielleicht Bilder aus dem Fernsehen o.a.)

Die Auferstehung Jesu gibt uns die schönste, tiefste und einzige Hoffnung, die keine Macht der Welt jemals geschafft hat auszulöschen, da es ja Gottes Kraft ist. Diese Welt ( jeder Mensch) hat die Möglichkeit von der gesamten Sünde, dem Leid und Tod erlöst zu werden.Jesus gibt uns eine Ewigkeitsperspektive,die uns tröstet, aber gibt uns auch den Auftrag Verlorenen von dieser Hoffnung und Liebe weiterzusagen.

Ich wünsche euch von Herzen frohe Ostern in dieser oft unsicheren Zeit. Ich hoffe die kleinen Ausführungen über die Auferstehung geben euch einen kleinen Einblick wie herausragend,einzigartig und glaubwürdig dieses Ereignis in der Weltgeschichte ist.

Liebe Grüße euer AK Nord- Ost

„Aber ich weiß dass mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub sich erheben.“ Hiob 19,25

  • von Lisa Raasch