Kennst du Zacharias? Das ist ein superspannender Mensch aus der Bibel. Er konnte mehr als ein Dreivierteljahr nicht sprechen, weil ein Engel ihn stummgeschaltet hatte. Er war wie in seinem ganz persönlichen Lockdown. Warum genau? Lies gerne mal in Lukas 1 nach. Was wären deine ersten Worte, wenn du wieder reden kannst? Ich würde wahrscheinlich meine Freunde anrufen und ihnen davon erzählen, wie es ist, stumm zu sein. Zacharias ist da ganz anders unterwegs. Er lobt erstmal Gott! Wie bitte? Außerdem hat seine Frau grad ein lang ersehntes Kind bekommen. Grund genug, sich erst einmal damit zu beschäftigen. Aber nein, Zacharias LOBT ZUERST GOTT. Wie genial!

Was hat er wohl in der Zeit des Stummgeschaltetseins erlebt? Wahrscheinlich hat er seine Beziehung zu Gott vertieft und ist trotz des Stummseins an IHM drangeblieben. Sonst würde er wahrscheinlich nicht so kräftig lobpreisen. Mich fasziniert sein Blick auf Jesus. Zuallererst geht es um IHN #firstthingsfirst

Ich kenne solche Zeiten, in denen ich irgendwie ausgeschaltet bin. In denen ich nicht die Kraft oder Freude wie sonst habe. In denen das morgendliche Aufstehen mir schwerfällt und ich mich nur mühsam motivieren kann, meinen täglichen Aufgaben nachzugehen. Im Nachhinein erlebe ich oft diese Zeiten als Zeiten mit Gott, in denen er mich gestärkt und näher zu ihm gebracht hat.

Ein Lockdown kann auch eine Zeit des Look-Ups sein! Den Blick wieder schärfen für das, was wirklich zählt: Meine Beziehung zu Gott und das, was er in dieser Welt tun möchte.

Für euren SBK:
_ Welche Chance seht ihr im Lockdown euren „Look-up“ wieder zu kräftigen? Bibellesen, vielleicht auch am Tel, Lobpreis hören, beten, es gibt so viele Möglichkeiten.
_ Wem kannst du sagen, dass der Blick nach oben ihn wieder auf den richtigen Kurs bringen wird? Bete für diese Person und versuch mit ihr über Jesus zu sprechen. Lockdowns sind besondere Zeiten. Gott wirkt.