Heute früh hat mein Wecker geklingelt.

Eine schrecklich nervige Melodie mit Namen „Morning flower“. (Danke Samsung!!)

Ich hab ihn ausgemacht. Die Decke über den Kopf gezogen und weitergeschlafen.

Je schöner das Wochenende war, umso ätzender ist es, wenn am Montagmorgen der Wecker wieder zur gewohnten Uhrzeit klingelt. Ich weiß nicht wie es euch da geht, aber mir fällt es am Beginn der Woche immer schrecklich schwer, mich für die kommenden Tage und die anstehenden Aufgaben zu motivieren. Es ist fast wie ein Krankheitssymptom, diese postsonntägliche Trägheit. Und das Allerbeste (oder das Allerschlimmste) ist ja, dass man in „Es ist halt Montag…“ eine perfekte Ausrede dafür hat.

Aber ehrlich, mal Hand aufs Herz: Was haben wir davon, wenn wir unserem trägen Ich einreden, dass es schon okay wäre, wenn wir heute nicht so ganz in die Gänge kommen? Was haben wir davon, wenn wir vor der ersten Schulstunde wieder und wieder mit einstimmen in das allgemeine „Boah, ich hab soo keinen Bock auf Schule“-Gemurmel? Hilft uns das wirklich dabei, aus der Situation rauszukommen und sie zum Besseren zu drehen? Ich selbst habe zu meiner Schulzeit einfach oft unreflektiert mitgemacht. Irgendwie hat diese gemeinsame Stimmung ja auch eine Art Gruppengefühl erzeugt 😀 Aber nach und nach musste ich merken, dass das alles nur ein großer Strudel mit Richtung ABWÄRTS ist. Ich habe keine Lust auf etwas, und suche durch irgendwelche Umstände eine Ausrede dafür, dass das „schon okay“ ist.

Die Bibel empfielt uns da einen etwas konstruktiveren Umgang:

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. [Römer 12:11]

Hier ist die Rede davon, das Trägheit überwunden werden soll.

Die beiden Schlagworte dabei: BEGEISTERUNG (brennend im Geist sein) und AKTIVITÄT (Gott dienen)

Erst, wenn die Trägheit weg ist, sind wir wirklich frei dazu, begeistert ans Werk zu gehen.

Und wir brauchen Begeisterung und konkrete Dinge, die wir tun wollen, um unsere Trägheit zu überwinden.

Geht euch das auch manchmal so? Man sitzt so unmotiviert im Zimmer rum, dann gibt man sich nen Ruck, macht Musik an, fängt an ein bisschen was am Schreibtisch zu sortieren und – zack – 2 Stunden später hat man das ganze Zimmer aufgeräumt. Vielleicht ist das Geheimnis manchmal, dass man einfach nur anfangen muss etwas zu TUN! 😉

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Setze dich doch heute einmal ganz konkret mit diesen 3 Fragen auseinander:

_Warum bist du träge und wodurch rechtfertigst du dich (unbewusst)?

_Gibt es eine Sache diese Woche, für die du dich begeistern kannst?

_Wo und wie könntest du ganz konkret aktiv werden und Gott dienen?

–> Und dann werde aktiv zum Überwinder deiner eigenen Montagskrankheit!

 

 

PS: An alle mit Erkältungssymptomen, Kopfschmerzen und Fieber Geplagten da draußen geht ein herzliches „Gute Besserung!“