Plötzlich bekommt er einen riesigen Auftrag. Mit seinen 20 Jahren soll er seine eigenen Leute dazu bringen, mit ihren komischen Verhaltensweisen aufzuhören und wieder Gott nachzufolgen. Sie beten nicht nur andere Götter an, sondern betreiben Wahrsagerei und Hexerei, opfern Kinder und gehen militärische Allianzen ein, die Gott so nicht vorgesehen hat. Und nun soll er ran? Geht’s noch? Hat er Soziologie oder Politik studiert und kennt die Schlüsselpersonen, um sie zur Umkehr zu bewegen?
Als Priestersohn vom Land hat Jeremia keine Ahnung von dem Leben in den großen Städten und auch sonst weiß er nicht viel vom gesellschaftlichen Leben.

Kein Wunder also, dass er erstmal sagt: „Ich kann nicht gut reden, ich bin noch viel zu jung!“ (Jer. 1,6). Kein Wunder, dass er hadert. So hat er sich das nicht vorgestellt. Doch der Ruf von Gott ist klar und wartet auf eine Antwort, mit der er sich nicht leichttut. Und Gott erwartet keine Leistung von ihm. Nur ein JA und damit die Bereitschaft überall dorthin zu gehen, wo Gott ihn hinsendet. Um den Rest wird Gott sich kümmern. Und…

…wait for it…

Jeremia sagt JA! Sicherlich auch, weil Gott eine Reihe von genialen Zusagen macht:

_Vers 8: Vor den Menschen brauchst du keine Angst zu haben, denn ich werde immer bei dir sein und dich retten. Das verspreche ich, der Herr.

_Vers 9: Dann berührte der Herr meinen Mund und sagte: Hiermit habe ich meine Worte in deinen Mund gelegt!

_Vers 18+19: Ich selbst mache dich stark wie eine uneinnehmbare Festung, wie eine eiserne Säule oder eine Mauer aus Bronzeplatten. Kein einziger von den Königen, Ministern, Priestern oder übrigen Einwohnern Judas wird sich gegen dich behaupten können. Sie werden wohl gegen dich kämpfen, trotzdem werden sie dich nicht bezwingen. Denn ich bin mit dir, und ich werde dich beschützen.

Ich finde es genial, dass Jeremia jeden Morgen aufstand und wusste: Darum bin ich hier. Das ist meine Aufgabe. Und das sind Gottes Zusagen, mit denen ziehe ich los.

Wie sieht es bei dir gerade aus? Hast du einen Plan, was du mit deinem Leben machen sollst?

Du hast bestimmt keine so heftige Berufung wie Jeremia erlebt und vielleicht kommt die auch nie. Doch auch DU BIST BERUFEN in deinem Alltag, in deiner Family, in deiner Schule für Jesus unterwegs zu sein. Auch wenn du nicht Theologie studiert hast, dauernd betest oder die besten Antworten hast. Aber jeden Tag mit Jesus reden, in seinem Wort lesen, Lobpreis hören – ihn anbeten. Das ist megaerfrischend und ehrt Gott!

Und dann bei Ungerechtigkeiten hinsehen und nicht wegschauen, für deine Mitschüler und deine Schule beten, im Unterricht an einigen Stellen auf Jesus hinweisen – das ist ein krasses Privileg, was wir haben, und es geht auch im Homeschooling 😉 Und das alles kommt oft von ganz allein, wenn wir Zeit mit Gott verbringen. Denn dann werden seine Anliegen quasi zu unseren.
Hast du da Bock drauf? Du bist nicht zu jung. (Schau dir mal Greta an^^) Du musst das Ganze auch nicht laut machen, wenn du eher der ruhige Typ bist. Du hast Gaben, die Gott genau dafür gebrauchen möchte. Sag einfach JA zu ihm und seinem Plan für dich.

Und nun zieh los! Wir beten für dich. Und sind gespannt, was Gott bewirkt. Berichte uns gern davon 😊  

Für deinen SBK:
_Was ist grad im Homeschooling und in der Schule für Gott möglich? Könnt ihr euch gegenseitig unterstützen und ermutigen?
_Wen kennt ihr, der grad nach einem Plan Gottes für sein/ihr Leben sucht? Betet für diese Person und hört ihr zu. Das sind krasse Zeiten!

Hast du noch kurz 2 min? Kannst du uns kurz sagen, wie du diese Inputs nutzt? Danke! Wir brauchen deine Meinung! « Schulbeweger Nordost (schulbeweger-nordost.de)