Jede*r kann Schulbeweger sein! Deshalb freuen wir uns, auf dieser Seite auch Gastbeiträge veröffentlichen zu dürfen! Heute schreibt Michi als Dorf Mecklenburg für euch über seine Erfahrungen mit Glauben in der Gegenwart.

Du hast auch Lust, einen Gastbeitrag zu verfassen? Dann schreib uns an kontakt@schulbeweger-nordost.de!

Schnappt euch eure Bibel und los geht’s! Es lohnt sich, die erwähnten Stellen einmal selbst nachzulesen – und am Besten lest ihr gleich die kompletten Kapitel oder Bücher 🙂

„Das glaubst du alles wirklich?“
Wie oft habe ich diese Frage schon gehört.

Michi

Jesus wird oft nur als große Persönlichkeit abgetan. „Aber er ist doch so gut“, würden andere sagen. Sein Leben polarisiert. Davon redet er selbst sogar, z.B. in Joh 12,44ff.

Entweder man glaubt ihm, dass er Gottes Sohn ist oder nicht! Kann es sein, dass Jesus wirklich Gottes Worte redete, ja sogar von IHM bevollmächtigt war? An dieser Frage entscheidet sich Vieles: Glaube ich an Jesus oder nicht? Da ist es tröstlich zu wissen, dass nicht wir uns Jesus ausgesucht haben, sondern, dass Jesus uns auserwählt hat und uns gebrauchen will (Joh 15,16). Gott wirkt in uns.

Aber was heißt nun dieses „Glauben“, z.B. in Hebräer 11,1?

Wir hoffen etwas, und wenn wir davon überzeugt sind, dass es wahr ist, glauben wir. Jesus will, dass wir glauben, dass er in dem Vater ist und der Vater in ihm ist, und dass der Vater dabei Gott selbst ist. (Joh 14,7-12) Aber was bedeutet das? Jesus ist nicht irgendein Prophet, sondern wirklich unendlich eng mit Gott verbunden. Er ist von Gott autorisiert, von der höchsten Instanz, die es gibt, und er tat/tut das, was Gott will. Jesus, seine Taten und Worte sollten uns also extrem wichtig sein.
ER will unbedingt, dass wir glauben. Aber warum? Damit wir noch größere Werke tun als er. (Joh 14,10-12)
Boah, das ist krass. Wenn er Kranke geheilt, Blinde sehend, Lahme gehend und krasse Wunder gemacht hat, was sollen wir tun? Wenn er sich der Kleinsten angenommen, Tote auferweckt, die Menge mit seinem Reden geflasht, sich für jeden Zeit genommen und sein Leben aus Liebe gegeben hat, was werden wir dann tun, wenn wir glauben? Aber das allerbeste kommt erst noch: Wir dürfen in einer Beziehung zu IHM leben, denn erkennen bedeutet auch Beziehung leben! (Joh 17,3) Auch wenn wir in schlechte Situationen geraten, dürfen/sollen wir glauben. (Joh 14,1) Selbst wenn wir fallen und wieder Schlechtes tun, dürfen wir es Gott bekennen und ER vergibt und reinigt. (1. Joh 1,9) Er will uns leiten. (Joh 15,16)

Gott liebt jeden, aber wenn wir Jesus lieben und ihm glauben, dass er von Gott kommt, liebt uns Gott nochmal in einer anderen Weise. (Joh 16,27)
Jesus selbst betet, dass seine Jünger Gott und Jesus erkannt haben (Joh 17,3) und deshalb das ewige Leben haben. Und weiter (Joh 17, 11+21+23), dass Jesus, Gott und seine Jünger eins seien, damit die Welt erkenne, dass Jesus wirklich von Gott kommt, dem Erschaffer der Erde; ja das er sogar MIT IHM die Welt erschaffen hat (Joh 1,1-3). Die Welt soll erkennen, dass Jesus ernst genommen werden muss. Und Jesus betet weiter (Joh 17,26), dass ER in seinen Jüngern ist – was für uns ewiges Leben bedeutet, weil Jesus ewiges Leben ist. (1. Joh 5,10-13)

ALLES in allem bewirkt Gott alles in uns, zu SEINER Ehre, wir müssen nur glauben.

Lasst uns nun danach eifern, Kinder Gottes genannt zu werden und IHN immer besser kennenzulernen, denn in IHM sind wir Überwinder (1. Joh 5,4+5)

Ich wünsche euch eine gesegnete Woche!
– Michi


Nutzt die vorhandenen technischen Möglichkeiten zur Kommunikation und tauscht euch über diese Fragen aus:

  • Was bedeutet „glauben“ für dich?
  • Warum fällt es dir bei manchen Dingen, die in der Bibel stehen, schwer, diese zu glauben?
  • Hast du Glaubensvorbilder? Welche und warum?
  • Wie erklärst du für dich und für andere so schräge Sätze wie „Jesus in Gott und Gott in Jesus“ oder „Jesus in uns, nicht mehr wir.“ (Gal 2,19+20; Rö 6,4+8) Wie äußert sich das konkret?
  • Welche großen guten Werke kannst DU HEUTE aus Glauben tun?