Lukas 24 in eigenen Worten:

Zwei Nachfolger von Jesus sind auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Ein langer Fußmarsch liegt vor ihnen und sie unterhalten sich über eines der brennenden Themen in der Stadt: Jesus ist auferstanden! Die Frauen haben das leere Grab gesehen und die Engel verkünden, dass er lebe! Doch Jesus selbst ist nicht aufzufinden. Wollte er nicht Israel retten? Nun sind drei Tage seit seinem Tod vergangen und der Leichnam ist einfach verschwunden. Trauer überkommt sie und viele Fragen. War das doch alles nur Lüge und Show?

Ein Mann gesellt sich auf der Wegstrecke zu ihnen und erklärt ihnen das Geschehen in aller Ruhe: Mose, die Propheten und viele weitere Schriftstellen besagen, dass alles so kommen musste mit Jesu Tod und seiner Auferstehung.

_Kurzer Exkurs: Es ist echt hilfreich, solche Menschen in seinem Leben zu haben, die einem die Bibel und die ganzen Dinge mit dem Glauben erklären. Kennst du so jemanden?

Nun aber zurück zur Story. Der Mann erklärt ihnen alles und sie lauschen gespannt. Während dieser Zeit des Zuhörens, Verstehens und Weiterlaufens muss etwas in den beiden Jüngern passiert sein. Sie beschreiben es später:

Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?
(Vers 32).

Es brannte natürlich nicht richtig in ihnen drin, aber beim Zuhören hat wohl etwas Klick gemacht bei ihnen, aber es war mehr ein Gefühl, noch ohne Worte.

Der Fußmarsch ist lang, es wird spät und die beiden laden den fremden Mann zum Essen ein, dabei „nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen.“ (Vers 30). Das Brotbrechen ist das Zeichen: Es war Jesus, der mit ihnen lief und nun am Tisch sitzt! Das muss Jesus gewesen sein, woher sonst soll das Brennen in ihrem Herzen gekommen sein und wer sonst bricht das Brot?  

Die Jünger haben es live erlebt: Die Begegnung mit Jesus lässt ihr Herz brennen.

Let’s Talk:

_Wie ist das bei dir? Wofür brennt dein Herz so richtig, also was ist dir so richtig wichtig? (Fußballverein, gute Noten, besten Freunden helfen, Haustier, nachhaltig leben, …)

_Kennst du Menschen, bei denen du so ein Brennen für Jesus spüren kannst? Sie können gar nicht anders als von ihm zu erzählen oder leben so ganz ähnlich wie er. Findest du das abschreckend oder anziehend? Wieso?

_Brannte dein Herz mal stärker für Jesus und nun ist es eine kleine solide Flamme? Beides hat seine Berechtigung. Falls du mehr als eine kleine Flamme möchtest: Versuch dich mal zurückzuerinnern, wie das erste Brennen war oder denke an einen Menschen, der stark für Jesus brennt. Innerlich brennt es bei dir oder ihm sicher nicht, weil man alles richtig gemacht hat für Jesus. Es brennt einfach, weil man ihm begegnet ist durch sein Wort, eine Lobreiszeile, einen Menschen, der nach Jesus fragt, … wie bei den beiden Jüngern!

Hier ein „scary prayer“ für dich: Frag ihn, dein Herz (wieder) zum Brennen für ihn zu bringen. Und dann sei gespannt, wie er es entzünden wird!

Es ist kein Drama, wenn dein Herz mal eine Weile auf Sparflamme brennt, oder du eh der Typ bist, der eher entspannte brennende Kohlen statt loderndes Feuer hat. Aber wie cool ist es, wenn dein Brennen für Jesus in der Schule sichtbar wird und andere an dir erkennen, dass es ihn gibt!

Wir beten für euch für brennende Herzen! Euer AK Nordost